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DER INVESTITIONSABZUGSBETRAG (IAB)

Wer sich für eine Photovoltaik-Anlage entscheidet, der ist steuerlich betrachtet Unternehmer. Und in diesem Fall besteht die Möglichkeit bei der Anschaffung den Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach Paragraf 7g des Einkommensteuergesetzes (EStG) in Anspruch zu nehmen. Der IAB ermöglicht einen großzügigen steuerlichen Abzug und reduziert somit die Steuerlast im Jahr der Inanspruchnahme. Mit der Steuerersparnis im ersten Jahr kann dann eine Anlage teilweise finanziert und die Aufnahme von Fremdkapital reduziert werden. Damit erhöhen sich zwar die Gewinne in der Zukunft, aber mithilfe der erreichten Liquidität reduzieren sich auch die Zinsen für eventuell aufzunehmende Kredite. Wer also eine hohe Steuerlast in einem Jahr erwartet – bspw. eine besonders hohe Prämie oder eine Abfindung – der kann den IAB nutzen, um die Besteuerung deutlich zu reduzieren.

Rechtslage seit dem 01.01.2007:

Seit dem 01.01.2007 besteht für Steuerpflichtige die Möglichkeit bis 40 % der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Voraus gewinnmindernd abzuziehen. Voraussetzung ist die Anschaffung oder Herstellung eines abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsguts. Allerdings darf im Jahr der Abschreibung das Unternehmen die nachfolgenden Grenzen nicht überschreiten. Diese lauten wie folgt:

  • ein Betriebsvermögen von maximal 235.000 Euro bei Gewerbebetrieben oder der selbständigen Arbeit dienenden Betrieben, die ihren Gewinn nach § 4 Abs. 1 oder § 5 ermitteln; 
  • ein Einheitswert von 125.000 Euro bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft oder
  • einen Gewinn von maximal 100.000 Euro bei Betrieben im Sinne der Buchstaben a und b, die ihren Gewinn nach § 4 Abs. 3 ermitteln. Dabei darf der Investitionsabzugsbetrag nicht berücksichtigt werden. 

Eine beispielhafte Annäherung an die Gestaltungsmöglichkeiten des IAB

Wer Strom mittels Photovoltaik produziert, ist automatisch Vorsteuerabzugsfähiger Unternehmer. Daher ist zur Ermittlung des maximalen IAB vom Nettopreis der Anlage auszugehen. Der dann in Abzug zu bringende IAB beträgt maximal 40 Prozent. Hierzu ergibt sich folgende beispielhafte Steuergestaltung: Ausgehend von einer Bestellung im Jahr 2020 und Kauf der Anlage in 2021 kann mithilfe des IAB im Jahr 2020 noch ein steuermindernder Abzug auf den Nettopreis in Höhe von maximal 40 % vorgenommen werden. Wichtig ist, dass die Anschaffung nicht im selben Jahr wie der Kauf stattfindet. Allerdings muss nicht zwangsläufig die Anlage im Folgejahr der Inanspruchnahme des IAB direkt erworben werden. Vielmehr hat der Unternehmer hierfür bis zu drei Jahre Zeit. Wer also heute schon weiß, dass er im aktuellen Jahr eine außerordentliche und nicht in dieser Höhe wiederkehrende Mehreinnahme aus anderen Quellen hat, der kann den IAB in Anspruch nehmen und hat drei Jahre Zeit die Investition umzusetzen. Erfolgt keine Investition, so wird der IAB rückwirkend wieder aufgelöst und es droht eine Steuernachzahlung. Wer ein Investitionsgut anschafft und binnen zwei Jahren veräußert oder im Jahr der IAB Inanspruchnahme ein Investitionsgut erwirbt, welches dem Wert des IAB-Abzugs entspricht, muss ebenfalls mit rückwirkender Auflösung des IAB rechnen. Neben dem IAB können kleine und mittlere Unternehmen für die PV-Anlagen eine Sonderabschreibung von 20 % auf die Anschaffungskosten der Anlage vornehmen. Die Abschreibung kann aber frühestens im Jahr des Erwerbs vorgenommen werden. Der noch verbleibende Rest wird entweder linear oder degressiv abgeschrieben. Die Entscheidung für oder gegen einen IAB ergibt nur dann Sinn, wenn eine signifikante Reduzierung der Steuerlast möglich ist. Darüber hinaus ist noch zu beachten, dass der IAB maximal auf eine Summe von 500.000 Euro gebildet werden kann. Er beträgt also maximal 200.000 Euro.

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